Krise als Chance?

Krise

„Jede Krise birgt zugleich eine Chance.

Nutze sie!

Was versteht man denn eigentlich unter einer Krise? In meinen Ausbildungen ist das immer ein Thema, welches wir uns näher ansehen. Und für mich ist es immer wieder spannend, was dabei herauskommt.

Krise ist lt. Wikipedia eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation und bietet in der Regel sowohl die Chance zur Lösung der Konflikte als auch die Möglichkeit zu deren Verschärfung. Also hier haben wir uns schon wenigstens in der Definition an die Chinesen angelehnt. Das chinesische Wort Wei-ji setzt sich aus 2 Schriftzeichen zusammen: Wei zeigt uns den negativen Aspekt, die Gefahr und ji weist uns auf die Chance hin. So können wir jede Krise auch als eine Chance sehen, die uns den nötigen Fokus abverlangt. Ein Wegweiser für die eigene persönliche Entwicklung.

Meine AusbildungsteilnehmerInnen und ich sammeln immer gerne, was denn Krisensituationen sind. Allgemein kann man wohl sagen, dass eine Krise eine schwierig erlebte Situation ist, die uns vor ganz neue Herausforderungen stellt, denn, wenn wir diese Situation mit unseren üblichen Bewältigungsstrategien meistern könnten, wäre es gefühlt keine Krise. Krisen sind ganz unterschiedlicher Art. Solche Krisen können eine Bedrohung unserer Gesundheit sein, es können aber auch der Verlust der Arbeit sein, das Gefühl der Vereinsamung, keinen Partner zu haben bzw. zu finden, einen geliebten Menschen verloren zu haben, existenzbedrohende Situationen, der Beginn des Rentenalters und vieles andere. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, was für den einen eine Krise ist, ist für den anderen noch lange keine. Wir Menschen sind verschieden und solange gibt es auch ganz unterschiedliche Krisensituationen.

Wenn ein Mensch in einer Krise steckt, dann sind die Auswirkungen enorm. Es fängt an, dass man sich ununterbrochen Gedanken über die Situation macht. Das wiederum hat zur Wirkung, dass man sich schlecht auf anderes konzentrieren kann, wenig bis gar keine Freude mehr empfinden kann, Stimmungsschwankungen ausgesetzt ist bis hin zur psychischen und/oder körperlichen Erkrankung. Manch meiner Klienten erzählt, dass sie keinen Antrieb mehr haben, so banale Dinge zu tun, wie z. B. Die Wohnung aufzuräumen, sich körperlich zu pflegen, geschweige denn, gesund zu essen. Sie lassen sich im wahrsten Sinne des Wortes hängen.

Die Spirale geht immer weiter bergab und die Hürde dort wieder herauszukommen wird immer größer und erscheint fast unüberwindbar. Ängste, Verzweiflung, das Gefühl der Hilflosigkeit machen sich breit.

Bei vielen treten dann auch noch Schlafstörungen auf und wenn der Mensch zu wenig Schlaf bekommt, kann er körperlich und geistig nicht mehr funktionieren. Müdigkeit sowie körperliche und geistige Trägheit sind die Folge und sie drehen sich im Kreis.

Warum erleben so viele Menschen Krisen als Bedrohung und als Situation, der sie machtlos ausgeliefert sind, in der sie sich hilflos fühlen und keinen Ausweg sehen? Aus meiner Sicht, liegt es daran, dass es sich um Situationen handelt,  die wir mit unseren gewohnten Strategien nicht mehr bewältigen können. Wir kommen sprichwörtlich an unsere Grenzen.  In diesen Situationen müssen wir uns anders verhalten, als wir es sonst tun. Wir müssen umdenken, die Situation vielleicht aus einer ganz anderen Perspektive betrachten um die Chance zur Lösung entdecken zu können. Manchmal müssen wir unsere Kompetenzen erweitern, noch etwas lernen oder dazu erwerben, die eine Lösung erst möglich macht. Manchmal ist Hilfe von Außen, z. B. von Beratern, Coaches, Freunden, Arbeitskollegen etc. Hilfreich, denn man muss nicht immer alles mit sich alleine abmachen und vieles geht gemeinsam erheblich leichter. Gut ist es, sich bewusst zu machen, was man will und nicht immer auf das zu schauen, was man nicht (mehr) will. In jedem Fall ist es wichtig, dass man die Verantwortung für sich, seine Gedanken, sein Verhalten und seine Gefühle übernimmt und nicht anderen die Schuld dafür gibt, bzw. Andere dafür sucht. Und Neues ist nicht immer angenehm und macht uns wiederum Angst, was die Veränderung nicht unbedingt leichter macht.

Die Überschrift lautet ja, Krise als Chance? Und ich muss ehrlich sagen, das liegt daran, welche Einstellung man zum Thema Krise hat. Menschen, für die Krisen etwas zum Leben dazugehöriges ist und die ihre eigenen Fähigkeiten sehen und sich daran erinnern, dass sie schon so einiges im Leben gemeistert haben, erleben Krisen, wenn manchmal auch erst im Nachhinein als genau diese Chance. Menschen, die, wie oben beschrieben, Krisen eher als Bedrohung sehen und der Krise nichts Positives abgewinnen können, empfinden sich oft als Opfer der Krise und sehen den eigenen Handlungsspielraum leider nicht.

Das Einzige, was wirklich hilft, um mit Krisensituation souverän umgehen zu können, ist die Arbeit an sich selbst. Jeder Mensch hat eine innere Widerstandskraft (Resilienz) in sich, der eine mehr, der andere weniger. Und diese Widerstandskraft kann JEDER trainieren. Es liegt an uns selbst, wie wir mit Krisensituationen umgehen!

Wenn Du neugierig geworden bist, wenn Du an Deiner Persönlichkeit arbeiten möchtest, damit es Dir immer leichter fällt, auch mit unangenehmen, schwierigen Situationen gesund umgehen zu können, damit Du endlich die Negativ-Spirale verlassen kannst, und aufbrechen kannst in Dein erfolgreiches und erfülltes Leben, dann buch Dir doch das unverbindliche Kennenlerngespräch mit mir. Wir sprechen über Deine Situation, wohin Du willst, warum Du da noch nicht bist und ob ich Dir dabei helfen kann, Deine Ziele zu erreichen.

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Ich freue mich auf Dich!

Deine Silvia de Jonckheere